Rai Ko Ris – Nepal Ko Katha Haru

Die aktuelle Platte von Rai Ko Ris (Anarcho-Punk from Nepal) kann hier heruntergeladen werden. Hier findet sich ein Artikel über die Band aus dem Ox-Fanzine.
Anspieltipps: „Karl Marx Boy“1 , „Samaaj Ko Keti, Samaaj Koedi“.

  1. (übrigens nichts antikommunistisches, wie man ja bei ner anarchopunkband denken könnte) [zurück]

Importantes mobilisations de squatters à Katmandou, contre une campagne d’expulsion menée par le gouvernement

Importantes mobilisations de squatters à Katmandou, contre une campagne d’expulsion menée par le gouvernement
Posted on 18 janvier 2012 by juralib

D’après des articles parus dans la presse mainstream népalaise, des squatters ont organisé une marche aux flambeaux le 16 janvier dans la ville d’Itahari, pour protester contre la campagne d’expulsion menée par le gouvernement à l’encontre des SDF vivant le long de la rivière Bagmati, à Katmandou, ainsi que dans d’autres contrées du pays.

La marche s’est terminée devant la mairie d’Itahari. Là, des membres de l’organisation népalaise « United National Squatters’ Front » ont tenu des discours très critiques envers les opérations d’expulsion sans relogement, qui déjà mis fin récemment à 225 foyers occupés dans la région de Kailali. Les squatters ont annoncé savoir qu’il pourrait en être de même prochainement dans les régions de Morang, Sunsari et Siraha.

Un appel à tous les squatters a été lancé pour s’unir contre la campagne d’expulsion du gouvernement.

Le 17 janvier, une manifestation s’est tenue à Katmandou, et celle-ci a tourné à l’émeute : au moins treize véhicules ont été vandalisés (notamment des véhicules appartenant à Yeti Airlines et au journal Nepal Samacharpatra Daily). Des affrontements ont opposé squatters et policiers dans différents quartiers de la ville.

Dans la journée, la police a arrêté 427 personnes (dont 166 femmes, précise un article d’Himalayan Times) pour avoir vandalisé des véhicules et essayé de bloquer la circulation automobile, pour la quasi totalité à Katmandou.

Quelques autres personnes ont été arrêtées à Bhaktapur et à Thapathali.

L’organisation Samyukta Rashtriya Sukumbashi Morcha et six différentes organisations népalaises de squatters avaient appelé à une grève générale à Katmandou pour ce jour-là, mais celle-ci n’a semble-t-il pas suffisamment été suivie. Il est toutefois remarquable qu’un appel à la grève générale puisse être lancé par des organisations de squatters sans que cela ne paraisse évidemment comme un coup d’épée dans l’eau. Cela s’explique sans doute par la présence extrêmement forte de courants maoïstes dans l’ensemble du pays, les dites organisations de squatters étant vraisemblablement dirigées par des maoïstes (en tout cas on parle de « leaders » et compagnie).

Quelle

maoistischer klassenfrieden

KATHMANDU: The government today endorsed the March 24 agreement between employers and major trade unions that proposes implementing ‘No Work No Pay’ policy and providing social security allowance to workers.

Endorsing the deal, today’s meeting of Central Labour Advisory Committee, held under the chairmanship of Prime Minister Baburam Bhattarai, who is also looking after the Labour and Transport Management Ministry, made a four-point pact to maintain industrial peace.

Endorsing the March 24 pact between Federation of Nepalese Chambers of Commerce and Industry (FNCCI) and three major trade unions – General Federation of Nepalese Trade Unions (GEFONT), National Trades Union Congress and All Nepal Trade Union Federation (ANTUF) – the meeting has solved most of the labour-related problems in the industrial sector, Krishna Hari Puskar Karna joint-spokesperson for the ministry, said.

The government has pledged to introduce Social Security Act within three months.”It is a great achievement,” Bishnu Rijal, the GEFONT president, said. “We have also agreed to form a committee of employers, trade unions and the government to solve labour disputes,” he said, terming the move a milestone in the history of Nepali trade union. The meeting agreed to form a Minimum Wage Board and enforce the ‘industrial peace year’ declaration that envisages banning industrial strike for the next four years.

FNCCI has hailed the deal. “Employers are happy with the deal. We are withdrawing our case from Supreme Court,” said Pashupati Murarka, president of FNCCI’s Employers Council’, referring to the plea it had filed against the government in the Supreme Court for ‘neglecting’ the March 24 pact and publishing the labour ministry’s April 16 agreement with minor trade unions in the government gazette. The panel has hiked the monthly salary of tea estate workers by Rs 1,064.
Quelle
siehe auch libcom.org

short news

Maoistische Rebellen strömen in Armee
Kathmandu. Zwei Drittel der ehemaligen maoistischen Rebellen in Nepal wollen sich den Streitkräften des Landes anschließen. Regierungsbeamte befragten in den vergangenen Tagen 19000 ehemalige Rebellen, um herauszufinden, wer in die Streitkräfte eintreten will und wer statt dessen ein Resozialisierungspaket in Höhe von 900000 Rupien (8850 Euro) annimmt. Die maoistischen Rebellen kämpften zehn Jahre lang gegen die nepalesischen Streitkräfte. Der Krieg endete vor fünf Jahren. (dapd/jW)

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„Nepals letzte Chance“

Nepals letzte Chance
Regierungschef ruft alle Parteien zur gemeinsamen Lösung nationaler Hauptaufgaben auf
Von Hilmar König
Der Ende August gewählte neue Premier Baburam Bhattarai nimmt mit einer 13köpfigen Delegation an der 66. UNO-Vollversammlung in New York teil. Kurz vor seiner Abreise betonte er bei seinem ersten Auftritt vor dem Verfassungskonvent, dem provisorischen Parlament in Kathmandu, daß Nepal von jetzt ab nicht mehr als »Pufferstaat« zwischen Indien und China handeln will, sondern als »Freundschaftsbrücke«. Deshalb werde er sich am Sitz der Vereinten Nationen mit seinem indischen Amtskollegen sowie dem chinesischen Präsidenten zu einem Meinungsaustausch treffen.

Das war der wichtigste außenpolitische Akzent in seiner Rede. Vornehmlich befaßte sich Bhattarai, der an der Jawaharlal Nehru University in Neu-Delhi studiert hat und von Beruf Ingenieur ist, mit brennenden innenpolitischen Problemen. Es sagte, wenn die Übergangsphase, in der sich die junge Republik seit dem Sturz der Monarchie im Jahre 2008 befindet, jetzt nicht beendet werde, bestehe keine »Rettung vor einer politischen Katastrophe«. Er sehe als letzte Chance für die verschiedenen politischen Parteien, in Frieden zusammenzuarbeiten. Dazu gebe es keine Alternative. Sonst drohe der Bevölkerung, zurück in den bewaffneten Konflikt, in einen »Teufelskreis von Gewalt«, gezerrt zu werden. Wenn seine Regierung versage, versage das ganze Land. Nepal stehe an einem »Kreuzweg seiner Geschichte«.

Im Jahre 2006 beendete die maoistische Guerilla nach zehn Jahren ihren Kampf gegen die Monarchie und gegen die feudalistischen Verhältnisse. Sie schloß ein Friedensabkommen mit den etablierten politischen Parteien. Bei den ersten freien Wahlen nach der Absetzung von König Gyanendra Shah Dev gewann die KP Nepals (Maoistisch) die meisten Mandate und bildete die erste Regierung der Republik. Baburam Bhattarai fungierte darin als von allen Seiten geschätzter Finanzminister. Doch in dem anschließenden Machtgerangel, in dem die bürgerliche Partei Nepali Congress (NC) und die KPN (Vereinte Marxisten und Leninisten) die Hauptrollen spielten, mußte der damalige Premier Pushpa Kamal Dahal Prachanda, der Chef der maoistischen Partei, zurücktreten. Es folgte bis zum August 2011 eine Phase der Instabilität, in der keines der angestrebten Ziele erreicht wurde. Der neue Premier regiert mit der Unterstützung von fünf Madhesi-Parteien und einigen kleineren Koalitionspartnern. Die Madhesi-Parteien vertreten die Interessen der südlichen, fruchtbaren Terai-Region. Opposition betreiben KPN (VML) und NC sowie der Flügel der Hardliner der Vereinten KPN (Maoistisch), der Bhattarai angehört.

Der bestimmende Eindruck nach fast einem Monat Amtszeit ist, daß der Neue Nägel mit Köpfen zu machen beabsichtigt. Das unterscheidet ihn von seinen Amtsvorgängern, die aus der KPN (VML) kamen. Auf ihn richten sich jetzt die Hoffnungen des 29-Millionen-Volkes. Als Hauptaufgaben bezeichnete er, den Friedensprozeß zu einem logischen Abschluß zu bringen. Den Verfassungskonvent forderte er auf, Tag und Nacht an der Fertigstellung des Verfassungsentwurfs zu arbeiten. Für die soziale Rehabilitation der noch immer in Kasernen internierten Angehörigen der einstigen Volksbefreiungsarmee stellte er einen Zeitplan auf. Und für die Ärmsten, für Minderheiten und Konfliktopfer gibt es ein Soforthilfeprogramm.

Das alles kann freilich nur gelingen, wenn die Kontrahenten in den anderen politischen Parteien mitziehen. Ob das erreicht wird, ist die entscheidende Frage. Der Regierungs­chef glaubt, daß sich seine Partei »sehr flexibel und verantwortungsbewußt« zeigt, während er dem NC und den Marxisten-Leninisten bescheinigt, sich bislang »stur, orthodox und unverantwortlich« zu verhalten. Er erwartet von ihnen, sich in einem »System konkurrierender politischer Parteien« aus nationaler Verantwortung für die Lösung der nationalen Hauptaufgaben zu engagieren. Bhattarais Regierung steht unter Zeit- und Erfolgsdruck, denn am 30. November läuft die mehrmals verlängerte Frist für das Bestehen des Verfassungskonvents aus. Bis dahin muß der 57jährige die Weichen so gestellt haben, daß es nicht mehr zur »politischen Katastrophe« kommen kann.

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